Görlitzer Diagnosetechnik-Spezialist produziert weiter
Der Diagnosetechnikhersteller Sysmex-Partec Görlitz kann noch zwei Monate problemlos weiter produzieren. Solange reichen die Vorräte. Problematisch seien aber die geschlossenen Grenzen, so Direktor Michael Esther. Es gebe leichte Verzögerungen bei der Anlieferung von Rohmaterialien und dem Abtransport der Waren. Kurzarbeit sei aber bislang kein Thema.
Allerdings verzögert sich die Fertigstellung der zwei neuen Lager- und Produktionshallen um etwa vier Wochen. Wegen der geschlossenen Grenzen sind weniger Arbeiter auf der Baustelle.
Für Sysmex-Partec in Görlitz sind rund 150 Beschäftigte tätig. Neben der Herstellung von HIV-Schnelltestgeräten hat sich das japanische Unternehmen auf Anwendungen für die Lebensmittelindustrie spezialisiert. „Sysmex Partec“ bietet eine Technologie an, um z.B. Wasser, Wein und Säfte zu überprüfen.