Görlitzer Diagnosetechnikhersteller will an die Weltspitze
Der Diagnose- und Analysetechnikhersteller Sysmex-Partec Görlitz hat zehn Jahre nach der Fusion einen festen Stand im japanischen Konzern. Das sei den 170 Mitarbeitern in Görlitz, Münster und Leipzig zu verdanken. Diese Bilanz zog Geschäftsführer Michael Esther im Gespräch mit unserem Sender. Sysmex-Partec stellt u. a. mobile Diagnosegeräte zur Erkennung von HIV, Malaria und Tuberkulose her.
Das Unternehmen beschäftigt an seinen drei Standorten (Görlitz, Münster, Leipzig) 170 Mitarbeiter, davon 140 in Görlitz. Vor 23 Jahren ließ sich die Partec in Görlitz nieder. Vor zehn fusionierte sie mit der japanischen Sysmex. „Wir haben es sehr gut geschafft, uns im Konzern zu positionieren“, bilanziert Esther. Der Standort sei der einzige im Konzern, der weltweit außerhalb von Japan Geräte produziert und entwickelt. Das sieht der Geschäftsführer als Anerkennung der in Görlitz geleisteten Arbeit.
Geschäftsführer Michael Esther hat eine Vision: Die Hightec-Produkte der Sysmex-Partec sollen stärker auf die industrielle Anwendung fokussiert werden. „Wir wollen in den nächsten zehn Jahren zu den weltweit drei führenden Spielern auf diesem Feld gehören.“ Die Durchflusszytometrie werde der Hauptwachstumsmotor, ist sich Esther sicher.
Diese Technologie wird in der klinischen Diagnostik genutzt als nächste Stufe der Blutanalyse. Sie hat auch zunehmend Bedeutung in de Lebensmittel- und Wassersicherheit anwenden. Die Technologie wurde 1968 von der deutschen Partec entwickelt.