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Görlitzer Jugendamt holt 200 Kinder aus Problemfamilien

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Das Görlitzer Jugendamt hat im vergan­genen Jahr rund 200 Kinder und Jugend­liche aus Problem­fa­mi­lien geholt. Die Behörde schritt  ein,  wenn sie das Kindes­wohl gefährdet sah.

Der Vater an der Flasche oder die Mutter unter Drogen – das war ein Grund dafür, dass die Mitar­beiter des Jugend­amtes aktiv wurden. Körper­liche und seeli­sche Gewalt, ein anderer – und Verwahr­lo­sung. Mitunter waren die Eltern aber auch einfach nicht in der Lage, ihre Kinder zu erziehen. Betrof­fene Kinder und Jugend­liche kamen zu Verwandten oder in eine der sogenannten Bereit­schafts­pfle­ge­fa­mi­lien. Diese Familien sind geprüft und geschult und werden sozial­päd­ago­gisch begleitet. Neun gibt es im Kreis Görlitz. Oder die Kinder wurden in Heimen in Löbau, Weißwasser und Görlitz unter­ge­bracht.