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Görlitzer Kaufhausinvestor will in diesem Jahr loslegen

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Investor Winfried Stöcker ist fest entschlossen. In diesem Jahr sollen alle noch bestehenden Fragen zur Sanierung und Modernisierung des Görlitzer Kaufhauses geklärt werden. „Dann werden wir mit allem durch sein und anfangen können“, so der 77-Jährige im Interview mit unserem Sender.   Oberbürgermeister Octavian Ursu habe ihm zugesichert, dass er ihm  – so wörtlich – „die ganze Bürokratie abnehmen möchte“. Welche Fragen noch offen sind, dazu äußerte sich Stöcker nicht. Vor sieben Jahren hatte der aus der Oberlausitz stammende Unternehmer einer großen Medizinfirma mit seinem Team begonnen, das Kaufhausprojekt auf den Weg zu bringen.

Für das große Parkhaus am Kaufhaus braucht er Platz. Dafür sollen zwei baufällige, leerstehende Häuser weg. Sie stehen am „City Center Frauentor“, das künftig „Marktzentrum“ heißen soll.  Nach langem Tauziehen mit dem Denkmalschutz hatte Stöcker von der Landesdirektion Sachsen die Genehmigung erhalten – verbunden mit der Auflage, dass er das Kaufhaus denkmalgerecht saniert. Vor dem Abriss müsse der Investor alle Genehmigungen dafür vorlegen sowie den bestätigten Plan zum Kaufhausumbau, so die von der Landesdirektion formulierten Bedingungen. Seitdem sind zweieinhalb Jahre vergangen.

Das Görlitzer Kaufhaus am Demianiplatz wurde vor mehr als zehn Jahren geschlossen. Der Jugendstilbau gilt als einer schönsten Kaufhausbauten in Deutschland.

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Knut-Michael Kunoth