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Görlitzer Kunsthistoriker schließt Forschungslücken in Bautzen

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Erstmals liegt jetzt eine umfas­sende Abhand­lung zum Bautzener St. Petri Dom vor. Autor Kai Wenzel hat eine Monografie zur Bau- und Ausstat­tungs­ge­schichte der Simul­tan­kirche in den vergan­genen acht Jahrhun­derten vorge­legt. Dabei erkun­dete der gebür­tige Bautzener und jetzt Görlitzer sonst nicht zugäng­liche Bereiche des Doms.

Wenzel beschäf­tigte sich u.a. mit der Geschichte des Chorgit­ters in Deutsch­lands ältester Simul­tan­kirche. Es trennt die katho­li­sche von der evange­li­schen Gemeinde – aber nicht erst seit der Refor­ma­tion. Es sei außerdem in den vergan­genen Jahrhun­derten mehrmals versetzt worden. Der Dom war viele Jahre Haupt­kirche in der Oberlau­sitz.

Die Monografie wird am 27. Februar im Saal des Sorbi­schen Museums auf der Bautzener Orten­burg der Öffent­lich­keit präsen­tiert (Beginn: 17 Uhr).

Das Buch „Der Dom St. Petri zu Bautzen“ erscheint in den nächsten Tagen im Lusatia-Verlag. Preis: rund 20 Euro.

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Kunst­his­to­riker Kai Wenzel