• Symbolbild. Foto: Pixabay

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Wildschweinsuche im Kreis Görlitz abgeschlossen

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Die Suche im zivilen Teil der Wildschweinsperrzone im Kreis Görlitz ist abgeschlossen. Landrat Bernd Lange bedankte bei den Suchtrupps.  Sie stießen auf 18 tote Wildschweine. Bei zwei Tieren wurde Schweinepest-Erreger festgestellt. In vier Fällen besteht der Verdacht. Nachweise liegen bislang nicht vor.

Eingesetzt waren pro Tag bis zu 170 Helfer von Bundeswehr, THW, Feuerwehr, Polizei und dem Staatsbetrieb Sachsenforst sowie Jäger aus der Region. Mit der sogenannten Fallwildsuche wird festgestellt, ob es weitere tote Wildschweine gibt. Kadaver werden auf den Erreger  der Afrikanischen Schweinepest untersucht.  Vor gut zwei Wochen war in Pechern ein infiziertes Tier erlegt worden. 

Nach dem Abschluss der Fallwildsuche empfiehlt das Veterinäramt, die Sperrzone nicht auszuweiten. Unterdessen zieht die Bundeswehr einen Wildschweinzaun um den Truppenübungsplatz Oberlausitz. Das soll Mitte Dezember geschafft sein.