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Görlitzer Landrat fordert Rücknahme von Wildschwein-Verordnung

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„Die Verordnung muss weg!“ Der Görlitzer Landrat Bernd Lange steht auf der Seite der Jägerschaft im Kampf gegen ein Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Er unterstützt ihre Forderung nach Rücknahme einer Verordnung des Landes.

Der Freistaat hatte angeordnet, dass die Jäger in der Oberlausitz von jedem geschossenen Wildschwein  den Abschussort notieren, eine Blutprobe nehmen und einschicken. Außerdem werden sie verpflichtet, Aufbruch und Schwarte zu entsorgen. Das ist auf Kritik und Ablehnung bei den Jägern gestoßen.

„Wir wurden in die Erarbeitung der Allgemeinverfügung nicht eingebunden. Es hätten die Beteiligten gehört werden müssen: Jägerschaft, Bauern und Landratsamt“, kritisierte Lange. Er forderte eine neue Regelung. Sie müsse dazu beitragen, dass die Jäger von den Kosten entlastet werden. „ Der Landkreis Görlitz steht an vorderster Front. Wir verteidigen Deutschland gegen die Schweinepest. Mit jedem erlegten Wildschwein sinkt die Ansteckungsgefahr“.

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Landrat Bernd Lange