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Görlitzer Millionen-Prozess geplatzt

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 Der  Millionen-Prozess am Landgericht Görlitz ist heute kurz nach Beginn ausgesetzt worden. Die Verteidiger hatten den Antrag gestellt. Für 22 Anwesende im 140 Quadratmeter großen Verhandlungssaal sei das Hygienekonzept nicht ausreichend, so die Begründung. 

Das Verfahren soll nun voraussichtlich erst im nächsten Jahr neu aufgerollt werden. Das Gericht will bis dahin nach einem entsprechend großen Saal suchen, z.B. eine Sporthalle.  Angeklagt sind fünf Männer und eine Frau. Sie sollen gutgläubige Anleger mit wertlosen Anteilen an Glücksspielunternehmen in Tschechien  geprellt und so über 18 Millionen Euro eingestrichen haben, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft.