Görlitzer OB fordert Nachverhandlungen für Bombardierwerk
Der Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege hat Nachverhandlungen zur Zukunft des Bombardierwerkes gefordert. Nach dem jetzigen Stand werde der Standort zur verlängerten Werkbank. Knackpunkt für ihn ist die Wagenbau für den neuen ICE. Bombardier will die Fertigung komplett an seinen polnischen Standort nach Breslau auslagern. Dabei wurde die Technologie für diesen Auftrag in Görlitz entwickelt. Er laste den Standort über Jahre aus. Der Auftrag umfasst den Bau von 1.300 ICE-Wagen.Kritisch äußerte sich der Görlitzer OB auch zu den Gesprächen für die Zukunft des Görlitzer Siemens-Turbinenwerkes. Der Konzern verfolgt offenbar weiter die Schließung des Görlitzer Turbinenwerkes. Entsprechende Informationen hat Oberbürgermeister Siegfried Deinege. Die Gespräche gehen in Richtung Industriepark und Flächenverkauf, sagte der OB.