Görlitzer Siemens-Turbinenwerker fordern tragfähiges Zukunftskonzept für ihren Standort
Die rund 900 Görlitzer Siemens-Turbinenwerker fordern ein tragfähiges Zukunftskonzept für ihren Standort. Auf einer außerordentlichen Betriebsversammlung wurden heute Nachmittag Resolutionen gegen eine mögliche Werksschließung und einen weiteren Stellenabbau verabschiedet. Siemens müsse Farbe bekennen. Zugleich forderte Betriebsratsvorsitzender Christian Hainke Politiker aus der Region zum Schulterschluss mit den Turbinenwerkern auf. Vergangene Woche war bekannt geworden, dass der Konzern den Standort Görlitz schließen will.
Heute Mittag traf sich der Siemens-Betriebsrat mit Landrat Bernd Lange, Oberbürgermeister Siegfried Deinege und den Landtagsabgeordneten Octavian Ursu. Sie vereinbarten, dass ein Anforderungskatalog bei Bundes- und Landesregierung vorgebracht wird. Kernpunkt ist die Forderung eines eindeutigen Bekenntnisses der Siemens-Konzernspitze zum Erhalt des Görlitzer Standortes.