„Görlitzer Siemenswerker können schwarze Null schaffen“
Die Görlitzer Siemens-Turbinenwerker können die schwarze Null schaffen und damit die Forderung von Konzernchef Kaeser erfüllen. Es sei schon ein guter Planungsstand erreicht, sagte heute der Chef des Siemens-Dampfturbinengeschäfts, Ronald Schmidt, bei einem Werksbesuch von Ministerpräsident Michael Kretschmer. Er verwies auf verschiedene Projekte zur Kostenoptimierung - sowohl im Fertigungsprozess als auch beim Material und Design. Allerdings müsse weiter umstrukturiert werden, so Schmidt weiter. Wie viele der noch rund 820 Stellen abgebaut werden, ließ er aber offen. "Da laufen noch die Gespräch mit den Sozialpartnern", so Schmidt. Die Auftragslage bezeichnete er als gut. Ministerpräsident Michael Kretschmer sicherte den Siemens-Turbinenbauern weitere Unterstützung zu.Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser hatte Anfang dieses Monats angekündigt, dass der zunächst von der Schließung bedrohte Görlitzer Standort ab 1. Oktober die Verantwortung für das internationale Geschäft mit Industrie-Dampfturbinen übernehmen soll.