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Görlitzer Storch „Bert“ sendet aus dem Sudan

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Storch „Bert“ aus Görlitz bleibt auf  Sender. Der Naturschutztierpark bekommt weiter aktuelle Daten von seinem Aufenthaltsort gefunkt. „Bert“ verbringt den Winter im Sudan, in der Nähe des Jebel Marra Gebirges. Bei sich hat er einen kleinen Rucksack mit einem GPS-Sender, der über ein Mini-Solarmodul mit Strom versorgt wird.

„Bert“ brauchte nur vier Wochen, bis er in seinem 7.000 Kilometer langen Winterquartier landete. Er nahm die Ostroute über Polen, den Balkan, die Türkei und den Libanon weiter nach Ägypten bis in den Sudan. Ein zweiter mit einem Sender ausgestatteter Storch wurde in Polen vermutlich abgeschossen. Tierparkmitarbeiter fanden seinen GPS-Rucksack mit abgeschnittenen Bändern.

Im vergangenen Jahr wurden in der Oberlausitz elf Störche ausgewildert. Vier wuchsen im Görlitzer Tierpark auf, die anderen wurden in der Wildtierauffangstation gepflegt. Nun hoffen die Görlitzer, dass „Bert“ im Frühjahr wieder zurückkehrt.