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Görlitzer Studenten protestieren gegen Kündigung

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Weiter Wirbel um Nutzung von Görlitzer Studen­ten­wohn­heim als Asylbe­wer­ber­heim. Eine endgül­tige Entschei­dung ist noch nicht gefallen. Das stellte heute die Landes­di­rek­tion Sachsen klar. Das Studen­ten­wohn­heim am Hirsch­winkel sei eines von mehreren Objekten im Freistaat, das derzeit als zentrale Aufnah­me­ein­rich­tung für Flücht­linge geprüft werde, sagte Sprecher Holm Felber. Kritik an der Infor­ma­ti­ons­po­litik der Landes­re­gie­rung wies er zurück. Der Görlitzer Oberbür­ger­meister sei bereits am Donnerstag vergan­gener  darüber infor­miert worden. Nach Darstel­lung von OB Siegfried Deinege wurde die Stadt erst gestern über die Pläne in Kenntnis gesetzt. Er rügte den Umgang mit den betrof­fenen Studenten. 

Die fast 35 Studenten im Heim am Hirsch­winkel sollen bis Ende Juni raus.  Dagegen kündigten sie Protest an. Der von ihnen initi­ierten Internet-Petition haben sich bereits über 1.000 Menschen angeschlossen.

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Reporter Knut-Michael Kunoth