• Darauf hatten viele Görlitzer gewartet. Das letzte Ecktürm­chen schwebt nach oben. Fotos: Raphael Schmidt

    Darauf hatten viele Görlitzer gewartet. Das letzte Ecktürm­chen schwebt nach oben. Fotos: Raphael Schmidt

Görlitzer Südstadt hat ihre Krone zurück

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Ein großer Augen­blick für viele Görlitzer.  Heute morgen wurden die letzten zwei der insge­samt vier Ecktürm­chen auf die Jakobus­ka­the­trale gezogen. Damit beging die Kirch­ge­meinde zugleich Richt­fest. Der Kirch­turm war am vorletzten Kriegstag 1945 durch russi­sche Artil­lerie stark beschä­digt worden. Teile der Türmchen wurden damals vermut­lich zur Instand­set­zung des zerstörten Dachs verwendet.

Seit knapp zwei Jahren wird die Kathe­drale saniert. Sie wird nun mit den Dach- und Fassa­den­ar­beiten fortge­setzt. Die Baukosten betragen insge­samt rund 3,3 Millionen Euro.

Die Jakobus­ka­the­drale ist Bischofs­kirche für das Bistum Görlitz, das kleinste Bistum Deutsch­lands.

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Reporter Knut-Michael Kunoth