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Görlitzer Tierheim will Betrieb einstellen

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Das Görlitzer Tierheim „Krambambuli“ soll offenbar geschlossen werden. Zum Jahresende will der Tierschutzverein den Betrieb einstellen, bestätigte uns der langjährige Leiter Peter Vater. Die Gründe für die Entscheidung seien komplex. Gestiegene Betriebskosten, eine angespannte Personallage und die schwierige Lage des Tierheims mit komplizierten Wegerechten lassen keinen wirtschaftlichen Betrieb mehr zu. 

„Weder personell noch finanziell können wir den Betrieb aufrechterhalten.“ Hinzu kommt diese „Verinselung“ des Grundstücks. Man kann sich in keiner Weise erweitern. Die komplizierten Wegerechte tun ihr übriges.„, erklärte Vater. Er hofft, dass der Betrieb zumindest bis zum Jahresende vernünftig fortgesetzt werden kann. 

Die AfD-Fraktion hatte das Thema am Donnerstagabend in den Stadtrat eingebracht. Ziel war es, den städtischen Zuschuss für das Tierheim zu erhöhen. Oberbürgermeister Octavian Ursu wies dies zurück und schilderte, dass die Gründe umfangreicher seien. Verschiedene Dinge kämen zusammen, so der OB. 

Die Stadt muss nun nach einer neuen Lösung suchen. Ihre Pflichtaufgabe ist es, eine ordentliche Unterbringung sicherzustellen. Der Görlitzer Tierschutzverein werde aber auch weiter bestehen bleiben, verspricht Vater. Die Mitglieder wollen sich auch künftig für Tierwohl- und Tierrechte engagieren.