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Görlitzer Tierpark sucht dringend Futterpaten

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Der Tierpark Görlitz hat mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Besucher dürfen nicht rein. Die Ausgaben laufen aber weiter. Es sind täglich rund 4.400 Euro.  Tierparkchef Sven Hammer hat eine Idee. Um trotz fehlender Eintrittsgelder an Einnahmen zu kommen, können ab sofort z.B. Lichter-, Unterhalts- und Futterpatenschaften abgeschlossen werden.

Mit kleineren Einnahmen sollen so die laufenden Kosten auf breitere Schultern verteilt und die täglichen Herausforderungen des Parks bewältigt werden. Die Kosten für die Patenschaften liegen zwischen 30 und 500 Euro. Jeder Pate bekommt eine Urkunde.

Die Kosten schlagen zu Buche. Tierparkchef Sven Hammer nennt zwei Beispiele: „So vertilgt  der  Rote Panda wöchentlich Bambus, Obst, Gemüse, Mineralstoffe sowie spezielle, auf den Nährstoffbedarf des Pandas zugeschnittene Fertigfuttermittel wie “Pandakuchen„ und Pellets im Wert von 45 Euro.  Das natürliche Verbreitungsgebiet unserer quirligen Zebramangustenbande liegt im warmen Afrika. Eine Wohlfühltemperatur von mindestens 15 Grad im Innenhaus muss das ganze Jahr gewährleistet werden, damit sich die kleinen Raubtiere wohlfühlen. Auch wenn das neue Haus gut isoliert ist, haben wir dort einen monatlichen Stromverbrauch von etwa 20 Euro.

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Reporter Knut-Michael Kunoth