Görlitzer Tierparkteam trifft Vorsorge für Silvesternacht
Nicht böllern, sondern Futterpate werden – das hat der Görlitzer Tierparkchef Sven Hammer vorgeschlagen. Mit dem durch das Feuerwerks-Verkaufsverbot eingesparten Geld könnte ein Beitrag für das Überleben des Tierparks geleistet werden. Unterdessen bereitet das Team die Bewohner der Anlage auf die Silvesternacht vor.
Die Böllerei ist ein Horror für viele Tiere. Besonders gefährdet sind Hirsche, Antilopen, Kängurus und Vögel. So hatte ein Känguruweibchen in einer der letzten Silvesternächte sein Junges aus dem Beutel geworfen. Es verstarb an Unterkühlung. Die Pfleger trainieren schon seit Wochen mit den Tieren, sich an die bevorstehende Knallerei zu gewöhnen. So werden über Lautsprecher Knallgeräusche abgespielt und Scheiben gegen Lichtblitze abgehängt.
In der Silvesternacht ist das Tierparkteam da. Am Neujahrsmorgen heißt es: Reste von Feuerwerkskörpern schnell wegräumen. Denn es auch sie sind ein Risiko für die Tiere.