Görlitzer Verkehrsbetriebe: 200.000 Euro weniger
Die Görlitzer Verkehrsbetriebe- GVB - haben während der strengen Corona-Kontaktbeschränkungen von März bis Mai rund 200.000 Euro weniger eingenommen. Darüber informierte Oberbürgermeister Octavian Ursu gestern den Stadtrat. Dagegen waren die Fahrgasteinnahmen im Januar und Februar um über 30.000 Euro höher als im Vergleichszeitraum 2019.
Die GVB hoffen auf Hilfen von Bund und Land. Für Geschäftsführer Andreas Trillmich ist es nun oberstes Ziel, das Vertrauen der Kunden in den öffentlichen Nahverkehr zurückzugewinnen.
Auch die Stadtwerke Görlitz lagen während der Corona-Sperren unter den Planvorgaben – und zwar um rund eine halb Million Euro. Das Unternehmen rechne mit Zahlungsausfällen. Es könne aber dazu noch keine Prognose treffen, so der OB.