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Görlitzer Waggonbauer wollen mit Menschenkette protestieren

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Die IG Metall hat erneut ein Bekenntnis von Alstom zu den beiden sächsischen Standorten Görlitz und Bautzen gefordert – und langfristige Zukunftsperspektiven. Mit Blick auf die Verkehrs- und Energiewende verlangte Vorstandsmitglied Wolfgang Lemb den Erhalt der Arbeitsplätze und den Ausbau der beiden Werke.

Alstom will 400 Stellen in Görlitz und 150 in Bautzen streichen.  Gesamtbetriebsratschef René Straube bemängelte, dass steuerfinanzierte deutsche Aufträge an Konzernstandorte im Ausland vergeben würden. Als Beispiel nannte er einen Großauftrag der Deutschen Bahn an Polen. Alstom will die Lohnkosten senken. Dagegen regt sich Widerstand.

Beschäftigte in Görlitz wollen am kommenden Mittwoch mit einer Menschenkette um das Werk dagegen protestieren.