• Foto: BlmA/ Bundesforst Lausitz

    Foto: BlmA/ Bundesforst Lausitz

  • Ein Goldschakal - ein Symbolbild. Foto: Pixabay

    Ein Goldschakal - ein Symbolbild. Foto: Pixabay

Goldschakal streift durch Oberlausitz

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Die Lausitzer Wölfe haben einen neuen Nachbarn. Erstmals ist in Sachsen ein Goldschakal nachgewiesen worden. Das Tier tappte schon im März  auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz in eine Fotofalle. Nun liegt die offizielle Bestätigung vor: Es ist ein Schakal.

Woher der Goldschakal kam, ist unklar. Möglicherweise stammt er vom Balkan. Dort gibt es noch einzelne Vorkommen. Ob das Tier weitergezogen ist oder sich noch auf dem Truppenübungsplatz „Oberlausitz“ aufhält, dazu gibt es noch keine Hinweise. Goldschakale gehören zur Familie der Hundeartigen, sie sind größer als ein Fuchs und kleiner als ein Wolf. Sie fressen Wühlmäuse und Ratten, aber auch Früchte und Aas.

Der Mensch braucht vor ihnen keine Angst zu haben. Allerdings können sie auch kleinere Nutztiere töten. Goldschakale stehen unter besonderem Schutz.