Goodbye Lenin - Bischofswerdaer Denkmal soll in den Spreewald
Die zwei Meter hohe Lenin-Skulptur soll Bischofswerda verlassen. Die Stadt will das Denkmal auf die Reise in den Spreewald schicken. Es soll im DDR-Museum in Burg ausgestellt werden - als Dauerleihgabe. Dabei hatte sich Oberbürgermeister Andreas Erler noch vor einem Jahr dafür ausgesprochen, den sitzenden Lenin in einem Gewerbegebiet der Stadt aufzustellen. "Die jetzige Variante sei besser", sagte der OB unserem Sender.Die zwei Meter hohe Sandsteinskulptur des Schmöllner Künstlers Manfred Wagner stand von 1970 bis Anfang der 1990er Jahre auf dem Gelände der sowjetischen Garnison in Bischofswerda. Später wurde Lenin im Bauhof eingelagert.Lenins Reise in den Spreewald muss der Kulturausschuss des Stadtrates noch zustimmen. Und da ist noch ein Punkt: Der Museumsleiter will das Denkmal am liebsten käuflich erwerben, und nicht pachten, wie es dem Oberbürgermeister vorschwebt. Bleibt dann noch eine Frage. Wie kommt Lenin ins Museum? Auf dem Tieflader oder standesgemäß im Eisenbahnwaggon?