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Greenpeace zahlt Schadenersatz an Lausitzer Tagebaubetreiber

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Kehrt­wende im juris­ti­schen Streit zwischen dem Lausitzer Tagebau­be­treiber und Green­peace. Die Umwelt­or­ga­ni­sa­tion zahlt nun doch Schaden­er­satz für eine Störak­tion von Braun­koh­le­geg­nern vor annähernd vier Jahren im Lausitzer Revier. Die Parteien schlossen einen Vergleich über die Zahlung von 11.000 Euro.

Außerdem wurde verein­bart, dass Green­peace den Kohle­bahn­an­la­gen­be­trieb im branden­bur­gi­schen Teil des Lausitzer Reviers nicht mehr stören darf. Neun Aktivisten hatten sich im Herbst 2013 fast einen Tag lang an Bahngleise in der Nähe des Tagebaus Welzow-Süd angekettet. Die Kohle­zu­fuhr war unter­bro­chen.