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Großfamilie aus Ebersbach-Neugersdorf soll Versandhäuser um 25.000 Euro geprellt haben

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Die Polizei hat einen großan­ge­legten Versand­haus-Betrug in der Oberlau­sitz aufge­deckt. Ermit­telt wurde eine achtköp­fige Großfa­milie aus dem Raum Ebers­bach-Neugers­dorf. Die Tatver­däch­tigen im Alter von 18 bis 53 Jahren sollen in mehr als 200 Fällen Waren bestellt, aber nicht bezahlt haben.

Ihre Masche: Sie erfanden Alias-Namen und -Adressen, legten sich mehrere Identi­täten zu. Damit alles täuschend echt aussah, wurden auch die Klingel- und Brief­kas­ten­schilder verän­dert. Laut den Ermitt­lungen ergau­nerte die Großfa­milie Waren im Wert von rund 25.000 Euro – von Beklei­dung über Haushalts­ge­räte und Unter­hal­tungs­elek­tronik bis hin zu Spiel­zeug.

Die Polizei musste eine Spedi­tion mit dem Abtrans­port der sicher­ge­stellten Artikel beauf­tragen. Die Versand­haus­waren hatte die Familie in fünf Wohnungen und Garagen gehortet. Die Angehören wollten damit ihrem Umfeld einen soliden Lebens­stan­dard vorgau­keln.

Die Beschul­digten hätten die Taten einge­räumt, so die Staats­an­walt­schaft.