Großkoschener Dorfkrug soll wieder glänzen
Man kann ihn schon getrost als Schandfleck am Senftenberger See bezeichnen. Während rings um den ältesten See des Lausitzer Seenlands ein schickes Ferienhaus nach dem anderen entsteht, verrottet der Dorfkrug in Großkoschen, direkt im Dorfzentrum gelegen, langsam aber stetig vor sich hin. Mittlerweile unter Denkmalschutz gestellt, hat das aus dem 18. Jahrhundert stammende Gasthaus einen Investor gefunden.
Robert Reindl (48) aus Rottenburg an der Laaber, seines Zeichens Unternehmer im Heizungs- und Sanitärbereich, hat das Grundstück samt Aufbauten erworben. Über Mitarbeiter in seinem Unternehmen und Urlaubsreisen in das Lausitzer Seenland ist er auf den Dorfkrug aufmerksam geworden.
Jetzt soll der Dorfkrug inklusive des historischen Saals für zwei Millionen Euro in nur 16 Monaten restauriert werden und einsatzbereit sein. Das ehrgeizige Ziel des bayerischen Unternehmers wird auch vom 50-jährigen Jubiläum des Senftenberger Sees im nächsten Jahr getrieben, dass natürlich stilvoll im Großkoschener Dorfkrug gefeiert werden soll.
Neben der Restauration und Neugestaltung der Gaststätte und dem Saal entstehen im oberen Bereich Ferienwohnungen. Gleiches ist auch auf dem Grundstück, welches zum Dorfkrug gehört, in Form von zwei Neubauten im Entstehen.