- Viele Großpostwitzer kamen zur feierliche Freigabe der Spreebrücke
Großpostwitz feiert Freigabe der Spreebrücke
Die sanierte Spreebrücke in der Bahnhofstraße ist seit heute Nachmittag wieder für den Verkehr freigegeben. Damit endet eine Bauzeit, die deutlich länger dauerte als ursprünglich geplant. Statt der angesetzten sechs Monate zog sich die Sanierung fast ein Jahr hin.
Grund dafür waren unerwartete Schäden am Bauwerk, die erst nach Beginn der Arbeiten sichtbar wurden. Zusätzlich sorgten Probleme mit dem Baugrund in den angrenzenden Straßenabschnitten für Verzögerungen. Auch die Montage des Geländers dauerte länger als vorgesehen.
Die Baukosten stiegen auf 1,6 Millionen Euro, rund 1,12 Millionen Euro decken Fördermittel ab. Für die Gemeinde ist die Wiedereröffnung ein wichtiger Schritt: Die Verbindung zwischen Ortszentrum und dem Wohngebiet Spreetal ist wieder direkt nutzbar. Besonders für Familien und Sportler bedeutet das kürzere Wege im Alltag.
Die Spreebrücke hat eine lange Geschichte. Sie wurde 1962 neu aufgebaut, nachdem sie am Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört worden war. Seit rund 20 Jahren stand ihre Sanierung auf der Agenda – vor allem wegen undichter Stellen, die über die Jahre zu Schäden durch eindringendes Wasser und Frost geführt hatten. Jetzt ist das Bauwerk wieder fit für die nächsten Jahrzehnte.
