Grotte im Kromlauer Park wieder aufgebaut
Im Kromlauer Park bei Weißwasser wird heute die wiedererrichtete Grotte eingeweiht – mit den historischen Figuren Herkules und Anthea. Sie ist Teil des Rakotz-Ensembles mit der steinernen Bogenbrücke.
Eine Sandsteinfirma aus Dresden hat die Grotte aufgebaut. Sie war 1952 eingestürzt. Derzeit wird die Brücke saniert. Bis Ende dieses Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Die Brücke bildet mit der Grotte und den Basalt-Stelen die künstliche Felsenlandschaft im Kromlauer Park, ein weit über die Lausitz hinaus bekanntes Wahrzeichen und auch Filmmotiv.
Der Landschaftspark in Kromlau entstand Mitte des 19. Jahrhunderts im Auftrag des Gutsbesitzers Friedrich Herrmann Rötschke. Er ließ sein Refugium an der heutigen deutsch-polnischen Grenze in Anlehnung an den benachbarten Pücklerschen Park errichten und gestalten. Das Areal gehört der Gemeinde, deren Bürger sich im Ehrenamt um die Erhaltung kümmern.