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Grünen-Politiker Volker Beck mit Drogen erwischt

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Der Grünen-Politiker Volker Beck ist in Berlin mit Drogen erwischt worden. Wie die Bild-Zeitung berichtet, sei Beck bei einer Drogen­kon­trolle am Diens­tag­abend erwischt worden. Die Berliner Staats­an­walt­schaft hat den Fund einer verdäch­tigen Substanz bei bestä­tigt. Beck sei bei einer Kontrolle mit "einer betäu­bungs­mit­tel­ver­däch­tigen Substanz" aufge­fallen, sagte der Sprecher der Staats­an­walt­schaft, Martin Steltner, der Deutschen Presse-Agentur. Ob es sich, wie von der Bild-Zeitung berichtet, um das gefähr­liche Rausch­gift Crystal Meth handelt, konnte Steltner nicht sagen. "Das muss noch unter­sucht werden", sagte er und verwies auch auf die Immunität Becks als Bundes­tags­ab­ge­ord­neter. Beck wurde demnach am Diens­tag­abend gegen 23.00 Uhr am Berliner Nollen­dorf­platz von Polizisten kontrol­liert. Dabei wurde der verdäch­tige Stoff gefunden.Es gebe einen Anfangs­ver­dacht gegen Beck. Derzeit werde aber nicht gegen ihn ermit­telt, betonte der Sprecher und verwies auf die Immunität Becks, die ihn als Bundes­tags­ab­ge­ord­neter vor Straf­ver­fol­gung schützt. Die Staats­an­walt­schaft kann die Aufhe­bung der Immunität beim Bundestag beantragen, in der Regel wird einem solchen Antrag zugestimmt.   Die Polizisten hatten am Abend Becks Perso­na­lien festge­stellt, ihn danach aber wieder gehen lassen. „Er hat sich nicht wider­setzt“, sagte Steltner zu Becks Verhalten bei der Polizei­kon­trolle. Die Parla­men­ta­ri­sche Frakti­ons­ge­schäfts­füh­rerin der Grünen, Britta Haßel­mann, äußerte sich nur knapp. "Wir nehmen die persön­liche Entschei­dung von Volker Beck mit Respekt zur Kenntnis und werden das Gespräch mit ihm suchen", erklärte sie. "Zum Sachver­halt kann ich nichts sagen. Da gilt es, die Ermitt­lungen abzuwarten." Beck ist seit 1994 Mitglied des Bundes­tages. Beck selbst erklärte auf seiner Website: "„Hiermit stelle ich meine Ämter als innen- und religionspolitischer Sprecher meiner Fraktion und Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe, die mir die Fraktion verliehen hat, der Fraktion zur Verfügung. Ich habe immer eine liberale Drogenpolitik vertreten. Zu den gegen mich erhobenen Vorwürfen wird mein Anwalt zu gegebener Zeit eine Erklärung gegenüber der Staatsanwaltschaft abgeben. Ich werde mich dazu öffentlich nicht einlassen.“Auf der Facebook-Seite Becks entlud sich innerhalb kürzester Zeit ein "Shitstorm" in den Kommentaren. Beck hatte im vergangenen Jahr wegen Beleidigungen Strafanzeige gegen Pegida erstattet. Er ist bei einigen Pegida-Anhängern deshalb ein rotes Tuch.Bei Twitter sammelten sich spitze Kommen­tare unter dem Hashtag #BreakingBeck. Den Hashtag hatte TV-Moderator Jan Böhmermann in Umlauf gebracht hat. Die TV-Serie "Breaking Bad" hatte Crystal weltweit bekannt gemacht. In der Serie geht es um einen Ex-Chemie-Lehrer, der als Drogenkoch reich wird.Der sächsi­sche CDU-General­se­kretär Michael Kretschmer kommen­tierte die Meldung zu Beck bei Twitter mit den Worten: "Und Tschüss". "Teufels­droge" Crystal überschwemmt auch SachsenDie gefähr­liche Droge Crystal überschwemmt seit einigen Jahren über die Tsche­chi­sche Grenze auch Sachsen. Sachsen Innen­mi­nister Ulbig hatte Crystal auch als "Teufels­zeug" bezeichnet und stärkere Anstren­gungen im Kampf gegen die Drogen angekün­digt. Ministerpräsident Tillich hatte bei uns im Interview zu Jahresbeginn auch weitere Aufklärungskampagnen zur Drogenprävention angekündigt. (mit dpa)Infokampagne des Freistaates: Darum ist Crystal so gefähr­lich