• Damit der Fahrdraht von polnischer Seite vom Neiße-Viadukt die verbleibenden rund 700 Meter in den Görlitzer Bahnhof gezogen werden kann, muss die Blockhausbrücke neu errichtet werden. Foto: kmk

    Damit der Fahrdraht von polnischer Seite vom Neiße-Viadukt die verbleibenden rund 700 Meter in den Görlitzer Bahnhof gezogen werden kann, muss die Blockhausbrücke neu errichtet werden. Foto: kmk

Grünes Licht für Neubau der Görlitzer Blockhausbrücke erwartet

Zuletzt aktualisiert:

Die Planung steht, die Finanzierung ist gesichert – mit dem Neubau der Görlitzer Blockhausbrücke kann begonnen werden. Der Stadtrat soll morgen grünes Licht geben. Die Baukosten sind mit rund vier Millionen Euro veranschlagt. Für den Neubau gibt es zwei Gründe. 

Zum einen ist die alte Brücke marode. Die Fahrspuren wurden eingeengt.Es dürfen keine schweren Lkw passieren. Zum anderen ist sie zu niedrig für die geplante Elektrifizierung der Bahnlinie nach Zgorzelec. Für den Fahrdraht muss die neue Brücke einen Meter höher sein. Mit dem Neubau soll in einem Jahr begonnen werden.

Der Bau wird voraussichtlich zwei Jahre dauern. Während dieser Zeit können Fußgänger und Radfahrer  eine Ersatzbrücke nutzen.  Sie wird danach  in das Kidrontal umgesetzt. Dort soll sie eine marode Brücke ersetzen. 

Audio:

Reporter Knut-Michael Kunoth