Grünes Licht für Stromleitung in der Oberlausitz
Der Neubau der rund 14 Kilometer langen Hochspannungsleitung zwischen Oberoderwitz und Lauba im Kreis Görlitz kann beginnen. Wie der Netzbetreiber SachsenNetze mitteilte, werden dabei die über 100 Jahre alten Leitungen und Masten komplett ausgetauscht. Durch den Einsatz modernerer Technik verringert sich die Zahl der Strommasten von 71 auf 55. Gleichzeitig verdreifacht sich die Leistungsfähigkeit der Trasse.
Der Baubeginn hatte sich um zwei Jahre verzögert, da eine Bürgerinitiative gegen das Projekt juristisch vorgegangen war. Die Klage wurde vom Oberverwaltungsgericht in Bautzen abgewiesen. Im Vorfeld war auf die Einwände von Anwohnern reagiert worden, so dass die Trasse in Lawalde nun weiter entfernt von den Häusern verläuft und höhere Masten eingesetzt werden.
Die Bauarbeiten an der 14 Millionen Euro teuren Leitung sollen bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Auswirkungen auf das Stromnetz gibt es während der Bauphase nicht: Die Versorgung der Region ist durchgehend gesichert.
