Grundsatzbeschluss zu Görlitzer Stadthalle erwartet
Es wird eine der letzten Amtshandlungen des alten Görlitzer Stadtrates sein. Er soll über das Betriebs- und Nutzungskonzept für die Stadthalle entscheiden. Das ist die Voraussetzung, dass die von Bund und Land in Aussicht gestellten 36 Millionen Euro für Sanierung und Modernisierung fließen. Die Halle könnte durch eine städtische Gesellschaft betrieben werden, so die Vorstellung der Stadtverwaltung. Ob diese Aufgabe eine der bestehenden Töchter übernehmen soll oder eine neue Gesellschaft besser geeignet ist, wird untersucht. Oberbürgermeister Siegfried Deinege drängt auf eine Grundsatzentscheidung. Denn ewig bleiben die Fördermillionen für Görlitz nicht reserviert. Die seit Ende 2004 geschlossene Stadthalle wurde inzwischen gesichert. Der Jugendstilbau drohte einzustürzen.