Grundwassermodell für die Lausitz
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Sachsen, Brandenburg und der Bund wollen ein Grundwassermodell für die Lausitz entwickeln. Damit sollen Fließpfade, Fließgeschwindigkeiten und Grundwassermengen berechnet werden. Mit Hilfe des Modells sollen Maßnahmen geplant und umgesetzt werden, erklärte Bundesumweltministerin Steffi Lemke.
Ziel ist ein dauerhafter und stabiler Wasserhaushalt nach dem Ende der Kohleförderung. Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel ist überzeugt, dass sich das Grundwasser in der Lausitz wieder erholen kann. Eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung sowie ein bewusster und sparsamer Umgang mit Wasser würden immer mehr an Bedeutung gewinnen.
Das Modell soll bis Ende 2027 stehen. Die Kosten wurden mit rund neun Millionen Euro angegeben. (dpa/red)