Gruppe stürmt Cottbuser Flüchtlingsheim
Vier Männer und zwei Frauen sollen in eine Cottbuser Flüchtlingsunterkunft eingedrungen sein und Bewohner verletzt haben, u.a. mit einer Flasche. Der Vorfall ereignete sich schon vor einer Woche am 1. Januar. Der Staatsschutz ermittelt. Offenbar erst auf Druck einer Bürgerinitiative wurde heute der Fall publik. Erklärung einer Polizeisprecherin: "Die Kollegen hatten in der Neujahrsnacht sehr viel zu tun. Später wurde vergessen, im Tagesbericht ein Häkchen zu setzen".
Den Darstellungen zufolge sollen Bewohner der Initiative geschildert haben, dass Wachleute zugeschaut hätten, wie Flüchtlinge geschlagen wurden. Nach Polizeiangaben sind die Wachschutzleute, die in der Einrichtung zur Zeit des Vorfalls gearbeitet hatten, den Behörden nicht als Rechte bekannt.
Der Stadt Cottbus ist der Vorfall bekannt. Es werde geprüft, ob die beauftragte Wachschutzfirma ihre vertraglichen Pflichten einhielt, so ein Sprecher. Die Verletzungen der Opfer bedauert die Stadt.