Gurkenernte im Spreewald - Erntehelfer fehlen
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Im Spreewald hat die Gurkenernte begonnen. Trotz einiger Wetterkapriolen sind die Bauern zuversichtlich. Die milden Temperaturen Anfang Mai sorgten für einen Ausgleich. Gerechnet wird mit einer guten Ernte. Gurken wachsen im Spreewald auf etwa 500 Hektar heran. Acht Betriebe bauen das Gemüse an. In acht Konservenbetrieben wird es nach traditionellen Spreewald-Rezepturen veredelt.
Probleme bereiten den Anbauern vor allem gestiegene Betriebsmittelpreise und Personalkosten. Düngemittel und Material für Bewässerungsanlagen seien kaum zu bekommen. Und dann sind noch die Erntehelfer. Benötigt werden rund 3.000. Es wird immer schwieriger, Arbeitskräfte zu finden. Wegen des russischen Krieges fehlen Arbeitskräfte aus der Ukraine. (dpa)