Habeck sieht Land für Winter gerüstet

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Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck war am Dienstag zum Krisengespräch in Sachsen. Mit Vertretern der Wirtschaft sprach er über die Energiekrise. Dabei machte er Handwerk und Industrie vorsichtig Hoffnung.

"Wir haben durch politische Entscheidungen eine Situation geschaffen, die besser und stabiler ist, als man zu Beginn des Jahres vorhersehen konnte", sagte der Grünen-Politiker in Dresden nach einer Sitzung mit dem Landeskabinett. Man sei mit leeren Speichern gestartet und komplett auf russisches Gas angewiesen gewesen.

"Jetzt sind die Speicher voll", sagte Habeck - man nähere sich der 100-Prozent-Marke, obwohl man seit geraumer Zeit kein russisches Gas mehr beziehe. Dennoch müssten weiter alle Anstrengungen unternommen werden, Energie einzusparen, appellierte der Bundeswirtschaftsminister.

Zuvor ging es in Gesprächen unter anderem mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD), Umweltminister Wolfram Günther (Grüne) sowie Unternehmerinnen und Unternehmen vor allem um energie- und wirtschaftspolitische Themen.