Häuserabriss in Görlitz steht nicht im Widerspruch zu Welterbebewerbung
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Der vom Görlitzer Kaufhaus-Investor beabsichtigte Abriss von zwei Gründerhäusern am Postplatz gefährdet nicht die Welterbebewerbung der Stadt. Das sagte Bürgermeister Michael Wieler gestern im Stadtrat. Er hatte in Berlin ein Gespräch mit Jörg Haspel geführt, dem Präsidenten der UNESCO-Beratungsgesellschaft ICOMOS.
Der Abriss stehe weder im baugeschichtlichen noch im kulturgeschichtlichen Zusammenhang zum Thema der Bewerbung. Die beiden Häuser liegen außerdem außerhalb der im Konzept festgelegten Zone. Es bestünden auch keine Sichtbeziehungen.
Thema der Görlitzer Welterbebewerbung ist der Wandel des europäischen Handels vom späten Mittelalter in die Neuzeit