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Haftbefehl gegen Schleuser - Polizei sucht dringend Zeugen

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Gegen einen Schleuser, der gestern nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei in Bischofswerda gestellt wurde, ist heute Haftbefehl erlassen worden. Der 21-jährige Syrer hatte sieben Migranten eingeschmuggelt und sie in Muschelwitz bei Bautzen ausgesetzt. Er raste weiter über die Dörfer nach Bischofswerda. Die Polizei sucht Hinweise von Zeugen, wie z.B. gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Der Syrer hielt sich zuletzt in Österreich auf.

Die Fluchtroute

Der Fahrer flüchtete auf der A4 - aus Richtung Weißenberg kommend - bis zur Abfahrt Salzenforst und dann weiter über die Dörfer vermutlich auf der S 100 über Prischwitz bis nach Muschelwitz. Daraufhin gelangte der Mann über den Kreisverkehr Cölln auf die S 106 in Richtung Autobahn und weiter bis zum Kreisverkehr Dreistern. Dort ging es dann über die S 111 nach Bischofswerda. Im Gewerbegebiet bei der Firma Schoplast kam es zur seitlichen Berührung mit einem Funkstreifenwagen. Die Fahrt ging dann weiter über die Carl-Maria-von-Weber-Straße nach Geißmannsdorf, wo der Täter wegen eines querstehenden Polizeifahrzeugs wendete und über die Kamenzer Straße ins Stadtzentrum von Bischofswerda fuhr. Zwischen Krankenhaus und Netto überfuhr er einen StopStick, welcher zu einen Luftverlust im Vorderreifen führte. Anschließend flüchtete der Mann weiter zum Marktplatz, wo er ein parkendes Fahrzeug rammte, ehe er eine Treppe hinabfuhr und nicht mehr fahrbereit feststeckte.

Zeugenhinweise

Jeder Geschädigte und auch jeder,  der Angaben zur Fahrweise des Fliehenden machen kann, wird gebetenm, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 03591 367 0 zu melden.