Haftbefehl nach Mord in Cottbus
Mehr als ein halbes Jahr nach einem Mord in Cottbus ist gegen zwei Männer im Alter von 31 und 33 Jahren Haftbefehl erlassen worden. Sie sind dringend tatverdächtig, einen 31-Jährigen in der Nähe des Puschkinparks umgebracht zu haben. Zeugen hatten damals mehrere Schüsse gehört.
Nach früheren Medienberichten soll es sich bei dem Todesopfer um einen Mann aus der lokalen rechtsextremen Kampfsport- und Türsteher-Szene handeln. Dazu schwiegen die Ermittler bisher.
Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen sagte wenige Tage danach, es handele sich höchstwahrscheinlich um Milieu-Kriminalität. Näheres lasse sich aber erst nach Abschluss der Ermittlungen sagen. Die Tat mitten in der Stadt von Cottbus hatte für Entsetzen gesorgt. Die Staatsanwaltschaft Cottbus war zunächst für weitere Details nicht zu erreichen.