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Haftstrafe für drogenab­hängigen Dieb mit Einwegspritze

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Ein Tscheche hat mit seiner Freundin Diebes­züge durch die Oberlau­sitz unter­nommen. Heute bekam er die Quittung. Das Landge­richt in Bautzen verur­teilte den drogen­ab­hän­gigen Arbeits­losen zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis.

In der Verhand­lung heute in Bautzen räumte der Angeklagte die Diebstähle ein. Er bestritt jedoch, gewalt­tätig geworden zu sein. Der Staats­an­walt warf ihm vor, eine Drogerie-Verkäu­ferin geschlagen zu haben. Im Kaufland in Bautzen -Gesund­brunnen soll er den Laden­de­tektiv und einen Mitar­beiter, die sich ihm in den Weg gestellt hatten, mit einer benutzten Einweg­spritze bedroht haben. Das sei so nicht gewesen, beteu­erte der Angeklagten.

Die Verkäu­ferin sagte aus, dass es zu einer Rangelei gekommen war. Und die beiden Zeugen aus dem Kaufland gaben an, dass er die Einweg­spritze in der Faust vor seinem Oberkörper hielt.

Der Angeklagte erklärte zu Beginn der Verhand­lung, dass er froh sei, im Gefängnis zu setzen. Da bekomme er keine Drogen. Denn er möchte weg davon und eine Therapie beginnen.