Halde in Kleinkoschen wird gesichert
In Kleinkoschen gehen die Sicherungsarbeiten an einer ehemaligen Glassandhalde los. Hintergrund ist der ansteigende Grundwasserspiegel. Wie Tagebausanerer LMBV mitteilte, führt das Wasser dazu, dass der sandige Boden der Halde instabil wird und im schlimmsten Fall verflüssigen könnte.
Um die Standfestigkeit wiederherzustellen, wird ein spezielles Rüttelverfahren eingesetzt. Dabei werden Lanzen bis zu 46 Meter tief in den Boden getrieben, um den Sand zu verdichten. Damit die schweren Geräte Platz haben, werden bereits seit Januar rund acht Hektar Wald gerodet.Die Arbeiten zur Errichtung eines knapp ein Kilometer langen Schutzdamms sollen bis zum Sommer 2027 dauern. Im Anschluss ist eine Wiederaufforstung geplant. Die Anwohner in Kleinkoschen wurden bereits vorab über das Vorhaben informiert
