Halle mit 2.000 Stroh- und Heuballen in Olbersdorf ausgebrannt
Treibt ein Feuerteufel in Olbersdorf bei Zittau sein kriminelles Spiel? Vergangene Nacht stand eine mit Stroh gefüllte Halle lichterloh in Flammen. Zum Glück wurde niemand verletzt. In der 20 mal 80 Meter großen Halle und außerhalb waren 2.000 Stroh- und Heuballen gelagert – das Futter für die Kühe in einer benachbarten Milchviehanlage.Nach Angaben des Eigentümers ist ein Schaden von mehreren 100.000 Euro entstanden.Rund 90 Feuerwehrleute kämpften die ganze Nacht gegen die Flammen, viele bis zum Rand der Erschöpfung. Wasser wurde aus einem ein Kilometer entfernten Teich gepumpt. Am Morgen war der Brand unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht. Glutnester flackern immer wieder auf. "Die Löscharbeiten werden voraussichtlich mindestens noch bis in die Abendstunden dauern", sagte uns der stellvertretende Kreisbrandmeister Peter Seeliger. Die zum Teil noch glimmenden Strohballen sollen ins Freie gebracht werden. Dafür wird die Lagerhalle eingerissen. Rund 20 Feuerwehrleute sind gegenwärtig am Brandort. Die Kripo hat mit den Ermittlungen begonnen. Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen. Erst am vergangenen Wochenende ging in Olbersdorf ein Lager mit 600 Heuballen iin Flammen auf. Es entstand ein Schaden von rund 1.000 Euro. Vermutet wird Brandstiftung.Die Kripo sucht Zeugenhinweise. Sie fragt: Wer hat an den Brandorten in Olbersdorf in den Abendstunden verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen?. Hinweise bitte an das Polizeirevier Zittau-Oberland, Telefon: 03583 62 - 0.