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Hallen zu - DLRG fürchtet um Einsatzfähigkeit ihrer Rettungsschwimmer

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Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Sachsen sorgt sich wegen der erneuten Schwimmhallenschließung um die Einsatzfähigkeit ihrer Rettungsschwimmer. Die „schnelle Rettungsfähigkeit“ müsse man trainieren, sagte DLRG-Geschäftsführer Sebastian Knabe in Dresden. Er hoffe, dass die Hallen bald wieder geöffnet werden. Sonst könnte es im nächsten Sommer große Probleme bei der Absicherung der Badegewässer geben. In der vorigen Badesaison hatte die DLRG rund 700 einsatzfähige Rettungsschwimmer in Sachsen.

„Die Grundlagen des Rettungsschwimmens verlernt man nicht. Das ist wie Radfahren“, sagte Knabe. Aber Kondition und Ausdauer müssten im Wasser trainiert werden. Es helfe nicht, wenn sich Rettungsschwimmer stattdessen mit anderen Sportarten fit hielten. „Zehn Kilometer joggen ist etwas anderes als zehn Kilometer schwimmen.“

Rettungsschwimmer haben laut Knabe eine Lizenz, die ein Leben lang nicht ausläuft. Die Rettungs- und Einsatzfähigkeit müsse bei der DLRG allerdings alle zwei Jahre in einer Prüfung unter Beweis gestellt werden. Dazu gehöre das Tauchen auf einer Strecke von 25 Metern und das Schleppen einer bewusstlosen Person über 50 Meter in einer Minute und 30 Sekunden. Dafür müssten Schwimmer kontinuierlich trainieren.