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Hauptpreis für Romanverfilmung auf Neiße Filmfestival verliehen

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Der Streifen „Ungeduld des Herzens“ ist mit dem Hauptpreis des Neiße Filmfestivals ausgezeichnet worden. Er wurde gestern Abend in Zgorzelec verliehen. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Stefan Zweig sei ein Werk, das Raum für Reflexionen öffne, wo der wahre Platz im Leben liege, fand die Jury. Der deutsche Beitrag von Lauro Cress  konkurrierte mit  neun Spielfilmen, je drei aus Deutschland, Polen und Tschechien, um die „Neiße Fische“. Der Preis ist mit 10.000 Euro verbunden. 

Als bester Dokumentarfilm wurde die deutsch-polnische Produktion „Briefe aus der Wolfsstraße“ geehrt.  Darin geht es um Irrungen und Wirrungen der polnischen Gesellschaft. Mit „I Died in Irpin“ wurde der beste Kurzfilm ausgezeichnet. Er kommt aus Tschechien.   Der Spezialpreis des Festivals, der vom Filmverband Sachsen gestiftet wird, ging in diesem Jahr an den Streifen „Die Züge“.  von Maciej Drygas.  Den erstmals verliehenen Preis der Jugendjury erhielt der Film „Ein Jahr der Witwe“.   

Die nächste Ausgabe des Neiße Filmfestivals findet vom 26. Bis 31. Mai nächsten Jahres statt.