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Heftige Gewitter und Starkregen halten Feuerwehren auf Trab

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Eine heftige Gewit­ter­front ist am späten Abend über große Teile der Oberlau­sitz gezogen. Stark­regen überflu­tete Straßen, drückte Gully­de­ckel hoch und setzte Keller unter Wasser. Die Feuer­wehren waren bis nach Mitter­nacht im Einsatz – vor allem in den Regionen Kamenz, Hoyers­werda, Bautzen und Zittau sowie Rothen­burg und Boxberg.  

In Boxberg schlug ein Blitz in ein Wohnhaus. Es kam zum Schwel­brand, der aber schnell gelöscht werden konnte. Keine Verletzten.  In Zittau wurde ein Pkw beschä­digt. Zum Glück befand sich niemand im Auto. Äste stürzten auf Freilei­tungen. So musste im Görlitzer Ortsteil Schlau­roth kurzzeitig der Strom abgestellt werden. In Panschwitz-Kuckau schlug der Blitz in die Sirene ein. Mehrere Rinder flüch­teten von einer Weide auf die Straße zwischen Sohland am Rotstein und Bernstadt. Ein Pkw stieß gegen eines der Tiere. Der Fahrer kam mit dem Schre­cken davon. Binnen einer Stunde  bis zu 40 Liter, örtlich auch 60 Liter Regen pro Quadrat­meter.  Einsatz in eigener Sache für die Feuer­wehr Rothen­burg:  Der  Keller des Geräte­hauses stand unter Wasser.

Durch den wolken­bruch­ar­tigen Regen sind die Pegel vieler Flüsse angestiegen. Das Hoyers­wer­daer Schwarz­wasser in Zescha hatte am Morgen die Alarm­stufe 2 erreicht. Tendenz weiter steigend.