• Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

    Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

  • Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

    Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

  • Innenminister Roland Wöller, Stadtrat Octavian Ursu, OB Siegfried Deinege (von links nach rechts). Foto: Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

    Innenminister Roland Wöller, Stadtrat Octavian Ursu, OB Siegfried Deinege (von links nach rechts). Foto: Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

Heimsieg für ISG Hagenwerder - der Platz bleibt geöffnet

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Die ISG Hagenwerder hat einen klaren Sieg erkämpft. Der Sportverein kann seinen Platz weiter nutzen. Die Schließung ist vom Tisch. Der Spielbetrieb  in Hagenwerder gehe weiter, sagte gestern Abend Sachsens Innenminister Roland Wöller vor Vereinsmitgliedern. Allerdings bekommt der Verein in den nächsten 25 Jahren keine Fördermittel von Land und Bund.

Die Sächsische Aufbaubank hatte zunächst die Platzschließung erwirkt – als Bedingung für Zuschüsse zur Sanierung des Stadions der Freundschaft in Görlitz. Der Platz, der während der Neißeflut im Sommer 2010 überschwemmt war, sollte aufgegeben werden. Dem hatte auch der Görlitzer Stadtrat zugestimmt. Nach der Schließung im vergangenen Oktober gab es Proteste. So schlossen sich über 3.000 Menschen einer Online-Petition des Vereins an. 

Oberbürgermeister und Stadtrat sahen sich zum Einlenken gezwungen. OB Siegfried Deinege schrieb einen Brief an die Sächsische Aufbaubank. Der SAB wurde vorgeschlagen, dass Görlitz einen Teil der Stadion-Zuschüsse zurückzahlt und damit der Platz in Hagenwerder geöffnet bleibt.  Deinege griff damit einen Vorschlag von Stadtrat Octavian Ursu auf. Die Bank lehnte ab. Ursu ließ offenbar seine Beziehungen zur Staatsregierung spielen. Innerhalb weniger Tage wurde eine Lösung gefunden. Der CDU-Politiker will Oberbürgermeister von Görlitz werden.

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Innenminister Roland Wöller

Reporter Knut-Michael Kunoth