Heiterer Jahresausklang im Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau
Der Intendant des Gerhart-Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau. Daniel Morgenroth, blickt auf ein gutes Jahr zurück. Fast 170.000 Zuschauer kamen zu den Vorstellungen. Das Jahr klingt heute schwungvoll und heiter aus. In Görlitz öffnet sich der Vorhang für das Musical „Mack und Mabel“. In Zittau wird „Nein zum Geld“ aufgeführt.
Aus dem Programmheft:
„Mack und Mabel“
Mack Sennett erinnert sich an seinen ersten Stummfilmstar, der zugleich seine große Liebe war: Mabel Normand. Einst war sie eher zufällig in sein Leben gestolpert. Doch Mack erkennt ihr komisches Talent sofort und engagiert sie. Mit Mabel kommt der Erfolg, der ihnen den Weg nach Hollywood ebnet. Doch Sennett kann und will ihr seine Liebe nie gestehen. Er spielt den cholerischen Regisseur, der für Romantik wenig, dafür viel für Slapstick und andere Frauen übrig hat. Als Mabel sich ernsthaften Projekten – und anderen Männern – zuwendet, startet er einen letzten Versuch, sie zurückzuholen.
„Nein zum Geld“
Alles beginnt, wie ein ganz gewöhnlicher Abend: Die frischgebackenen Eltern Claire und Richard haben zu einem Essen geladen. Die Gäste sind Richards Mutter, Rose, und sein bester Freund Etienne. Was mit Geplänkel, Flirts und liebevollen Sticheleien beginnt, entwickelt sich mehr und mehr zu einem Desaster. Alte Geschichten und Geheimnisse werden entdeckt, am Ende ist womöglich jemand tot. Und dabei wollte Richard doch eigentlich nur mit seinen Liebsten feiern, dass er „Nein zum Geld!“ sagt. Richard hat nämlich im Lotto gewonnen, sich nun aber entschieden, den Gewinn nicht anzunehmen. Denn Geld korrumpiert nur und er ist zur Erkenntnis gekommen, dass er bereits alles hat. Diese Erkenntnis möchte er nun mit seinen Liebsten feiern – er scheint da aber einiges nicht bedacht zu haben. Wo für Claire, Rose und Etienne der Spaß aufhört, geht er für das Publikum erst richtig los.