Hentschke Bau-Betriebsrat: „Wir lassen uns nicht einschüchtern“
Eine Woche nach dem erneuten Brandanschlag auf die Bautzener Hentschke Bau GmbH hat sich der Betriebsrat zu Wort gemeldet. Er verurteilte die Tat. Gewalt dürfe kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Die Belegschaft lasse sich nicht einschüchtern und aufhalten. Auf einer Baustelle in Leipzig war ein Bagger der Firma in Brand gesetzt worden. Linksextremisten bekannten sich zu der Tat. Es ist der sechste Brandanschlag auf das Unternehmen.
In dem Brief heißt es u.a.:
„Mit Abscheu und Entsetzen betrachten wir Äußerungen von Personen des öffentlichen Lebens, die die Gewalt gegen uns relativieren, ja, diese dulden und sogar goutieren. Keineswegs dürfen Straftatbestände bagatellisiert werden! Das soziale und gesellschaftliche Engagement eines Unternehmens, wie das der Hentschke Bau, darf nicht ins Gegenteil verkehrt werden. Wir erwarten, dass sich alle Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft hinter uns stellen und jede Form von Gewalt verurteilen. Die Gewalttäter dürfen nicht legitimiert werden. Sie sind Gefährder, Gefährder unserer Sicherheit sowie des Gemeinwesens.“
Der ausführliche Wortlaut: