Hilfsorganisationen fordern einfachere Regeln für Hochwasserbetroffene
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Ein Jahr nach der Flut in Sachsen ziehen auch die Hilfsorganisationen Bilanz. Sie beklagen die Bürokratie bei der Unterstützung von Hochwasserbetroffenen. Die Kritik: Viele Flutopfer würden aus Angst vor späteren Rückforderungen keine Anträge auf finanzielle Hilfe stellen. Auch ältere Menschen kämen mangels Internet gar nicht an Förderanträge der Aufbaubank heran, hieß es am Dienstag von Vertretern der Hilfsorganisationen in Dresden. Sie fordern deshalb einfachere Regelungen. Friedhelm Fürst, Kaufmännischer Vorstand der Diakonie in Sachsen sprach sich außerdem dafür aus, bei Härtefällen auf einen Teil der Rückforderung von Fördermitteln zu verzichten.