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Höchster Schornstein von Bautzen gesprengt

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Der höchste Schornstein von Bautzen ist gefallen. Der 110 Meter hohe Schlot des ehemaligen Heizwerkes wurde heute Morgen mit 30 Kilogramm Dynamit  gesprengt. Er fiel in rund 2.000 Tonnen Schutt und Asche zusammen. Zuvor mussten 30 Bewohner und Mitarbeiter von 15 Firmen den Sperrkreis kurzfristig verlassen.

Sprengmeister Michael Schneider ist zufrieden. Der Schornstein sei so wie vorgesehen in sein Fallbett gestürzt.

Das 1980 errichtete Heizwerk wird zurück gebaut. Werkstätten, Hallen und das Bürogebäude bleiben bestehen. Sie sollen an Unternehmen vermietet werden, so Energieversorger ENSO.  Auf dem ehemaligen Kohleplatz wird Strom produziert. 2014 ging eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb.