Höckerschwäne-Fall: Ermittlungen gegen Jäger aus Kreis Bautzen eingestellt
Die Ermittlungen gegen einen Jäger aus dem Landkreis Bautzen sind eingestellt worden. Für den Vorwurf, er habe erlegte Höckerschwäne verbotenerweise verkauft, fand die Staatsanwaltschaft keine Anhaltspunkte, die für eine Anklage ausgereicht hätten. Sie gab den Fall als Ordnungswidrigkeit an das Landratsamt Bautzen ab.
Das „Komitee gegen den Vogelmord“ hatte im Februar vergangenen Jahres Strafanzeige gegen den Jäger gestellt. Vorwurf: Er soll mehr als 100 Höckerschwäne in der Oberlausitz erlegt und zerlegt, das geräucherte Brustfleisch und Keulen über ein Online-Forum an Gourmets verkauft haben. Der Verein bezeichnete das als illegal.
Nach der Staatsanwaltschaft hat inzwischen auch das Landratsamt Bautzen den Fall abgeschlossen – ohne Konsequenzen für den Betroffenen. Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wurde nicht eingeleitet.