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Hoyerswerdaer bestreitet Ambosswurf

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Im Prozess um einen  Ambosswurf  hat der Angeklagte gestern in Bautzen jegliche Schuld bestritten.  Den Vorwurf, er habe das fünf Kilo schwere Teil von einem Dach  in Hoyerswerda auf eine Frau geworfen, wies seine Anwältin zurück. Ihr Mandant sei zur Tatzeit bei seinem Cousin gewesen und zuvor bei seiner Tochter in Lauta.

Dagegen will der Vater der Frau, die angeblich von dem Schuster-Amboss fast getroffen wurde,  den Angeklagten am Tatort gesehen haben. Die Hauptbelastungszeugin blieb jedoch der Verhandlung fern. Sie meldete sich krank. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, er habe mit dem Ambosswurf seine Ex einschüchtern wollen. Sie hatte  ihn in einem anderen Strafverfahren belastet.

Der 38-Jährige sitzt seit fünf Monaten in Untersuchungshaft. Der Prozess wird fortgesetzt.